Vereinssatzung

Satzung

Präambel

Der Vereins VIELFALT VERBINDET e.V. verfolgt den Zweck der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr  des Vereins
(1) Der Verein führt den Namen Vielfalt verbindet. Er soll in das Vereinsregistereingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name Vielfalt verbindet e.V.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in 53117 Bonn, Herseler Straße 16.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein bezweckt die Förderung der Völkerverständigung zwischen Afrika-Orient und Deutschland. Der Verein fördert interkulturell übergreifende Verständigung, Freundschaft, Solidarität und Toleranz. Er hat das Ziel, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu fördern. Der Verein fördert die Begegnung zwischen Deutschen und Afrikanern sowie Menschen arabische Herkunft.
(2) Die Erreichung dieses Zwecks wird durch:Entwicklung und Durchführung von Aktionen, z. B. kulturelle Veranstaltungen, künstlerische Ausstellungen, Informationsaustausch zwischen Deutscher und Afrikanisch/Arabischer Kunst und Kultur durch Seminare, Vorträge und Workshops.Weiterhin will der Verein in partnerschaftlichem Verhältnis mit nur Gemeinnützige Vereinen und Körperschaften, die dieses Ziel anstreben, zusammenarbeiten.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglieder können natürliche Personen, Firmen, Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts, Vereine, Gesellschaften und sonstige juristische Personen werden, die an der Förderung der Zwecke des Vereins Interesse haben, sofern sie die Satzung anerkennen und nach ihr handeln wollen.
(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages.

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss, bei juristischen Personen auch durch deren Auflösung. Der freiwillige Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis zum 30. September mitgeteilt werden.
(2) Ein freiwilliger Austritt mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kann außerdem innerhalb eines Zeitraumes von 4 Wochen nach Eingang der Mitteilung erklärt werden, dass die Mitgliederversammlung durch Änderung der Beitragsordnung eine Erhöhung des Mitgliedbeitrages beschlossen hat. Eine Erstattung des anteiligen Jahresbeitrages findet in diesem Fall nicht statt.
(3) Die Eintreibung rückständiger Mitgliedsbeiträge bleibt vorbehalten.
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Richtet sich das Ausschlussverfahren gegen ein Vorstandsmitglied, so hat dieses kein Stimmrecht. Den betroffenen Mitgliedern ist vorher Gelegenheit zu geben, vor dem Vorstand zu den Ausschlussgründen Stellung zu nehmen. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann Einspruch eingelegt werden, über den dann die Mitgliederversammlung beschließt. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist endgültig. Ein Mitglied hat nach Beendigung der Mitgliedschaft keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 6 Beiträge
Von den Mitgliedern werden jährlich Beiträge gezahlt. Die Höhe der Beiträge legt die Beitragsordnung fest.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind aufgerufen, den Verein in seinen Bestrebungen zu unterstützen und die Vereinsarbeit insbesondere durch Vorschläge, Anregungen und Aktivitäten zu fördern.

§ 8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 9 Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassierer und dem Schriftführer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorsitzenden je allein vertreten.

§ 10 Zuständigkeiten des Vorstandes
Der Vorstand ist im Rahmen der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Richtlinien für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Insbesondere obliegt dem Vorstand die Geschäftsführung und die Verwaltung des Vereinsvermögens nach Maßgabe der Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat die Aufgabe, die Leiter der Arbeitskreise bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen. Er koordiniert die Arbeitskreisübergreifenden Belange. Der Vorstand kann in allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen beratend hinzuziehen.

§ 11 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung wie folgt gewählt: In der ersten Wahlperiode für 3 Jahre: Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister und Schriftführer. Danach erfolgen die Wahlen im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der verbleibende Vorstand für die restliche Amtszeit einen Nachfolger bestimmen.

§ 12 Sitzung und Beschlüsse des Vorstandes
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Angabe der Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von einer Woche einberufen werden. In dringenden Fällen ist die Einladung auch formlos und ohne Einhaltung der Frist aus Satz 1 zulässig.
(2) Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
(4) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren eine Entscheidung treffen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.
(5) Über alle Sitzungen des Vorstandes sind schriftliche Ergebnisprotokolle anzufertigen, die insbesondere den Wortlaut der gefassten Beschlüsse enthalten.

§ 13 Arbeitskreise
(1) Die Arbeitskreise haben die Aufgabe, die Tätigkeit des Vereins nach innen und außen zu unterstützen. Sie arbeitet aktiv an der Initiierung, Planung und Umsetzung von Projekten mit. Es soll den Vorstand beraten und Empfehlungen abgeben.
(2) Mitglieder eines Arbeitskreises müssen nicht dem Verein angehören.
(3) Die Arbeitskreise behandeln befristet oder unbefristet sektorale Themenstellungen oder konzentrieren sich auf fachliche Schwerpunkte. Die Teilnahme soll sich nicht auf Mitglieder beschränken.
(4) Themen und Ziele für Arbeitskreise sind vom Vorstand zu formulieren und es ist ein Leiter für einen Arbeitskreis zu benennen.
(5) Die Arbeitsergebnisse werden durch den jeweiligen Leiter der Arbeitskreise, der Vereinsmitglied sein muss, in den Vorstand eingebracht, in dem die Diskussion und die inhaltliche Abwägung unterschiedlicher Gesichtspunkte stattfinden.

§ 14 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, unabhängig von der Höhe der geleisteten Beitragszahlung, eine Stimme.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere die Richtlinien der Vereinsarbeit. Sie ist darüber hinaus für folgende Angelegenheiten insgesamt zuständig:Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und den Bericht der Revision, Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über die Beitragsordnung, Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstandes, Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschliessungsbeschluss in geheimer Abstimmung mit 2/3 Mehrheit, Wahl von zwei Revisoren, die dem Vorstand nicht angehören dürfen.

§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
(2) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 10% aller Mitgliederstimmen dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragt. Sie hat innerhalb von 10 Wochen nach Eingang des Antrages statt zu finden. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten im Übrigen die Bestimmungen des § 16 entsprechend.

§ 17 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
(2) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend sind.
(4) Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von 2 Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschließen kann. Die Einladung muss einen Hinweis enthalten, dass es sich um eine Versammlung mit geringerer Anforderung an die Beschlussfähigkeit handelt.
(5) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen gelten nicht als gültige Stimmen.
(6) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist darin derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
(7) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches den Verlauf der Diskussion unter Einschluss erheblicher Mindermeinungen wiedergibt und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§ 18 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 19 Beitragsordnung
Die Beitragszahlung wird durch eine Beitragsordnung geregelt. Sie wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen und abgeändert. Eine Änderung ist als Tagesordnungspunkt im Einladungsschreiben anzugeben. In der Beitragsordnung sind die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Zahlungsfristen und die Zahlungsmodalitäten zu regeln.

§ 20 Änderung der Satzung
Änderungen der Satzung bedürfen einer Mehrheit von mindestens dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen. Dies gilt ebenfalls für die Änderung und Ergänzung des Vereinszweckes.(§2). Eine Satzungsänderung ist nur zulässig, wenn sie in der Einladung zur Mitgliederversammlung fristgerecht unter Darlegung der beabsichtigten Änderung angekündigt worden ist.

§ 21 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Bei dieser müssen mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sein. Die Auflösung erfordert eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung vorschriftsmäßig mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschließen kann. Die Einladung muss einen Hinweis enthalten, dass es sich um eine Versammlung mit geringerer Anforderung an die Beschlussfähigkeit handelt.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft zwecks Förderung der Völkerverständigung.

§ 22 Inkrafttreten der Satzung
Die vorstehende Satzung wurde am 10.04.2016 beschlossen.